Täglicher Archiv: Gedanken

Sāmdhi-Pāda, Sutra 6: pramāṇa viparyaya vikalpa nidrā smr̥tayaḥ

Yoga Sutras des Patanjali - Kapitel 2 - Die Praxis (Sadhana Pada)

Gefühle und Gedanken ergeben eine richtige oder  eine falsche Wahrnehmungen, sind manchmal nur Vorstellung, kommen aus der Erinnerung oder sind gänzlich unerkennbar (Tiefschlaf).

Sāmdhi-Pāda, Sutra 10: abhāva-pratyaya-ālambanā tamo-vr̥ttir-nidra

Yoga Sutras des Patanjali - Kapitel 2 - Die Praxis (Sadhana Pada)

Gefühle und Gedanken ergeben keine erkennbaren Wahrnehmungen, wenn der Mensch sich im Tiefschlaf befindet.

Sāmdhi-Pāda, Sutra 11: anu-bhūta-viṣaya-asaṁpramoṣaḥ smr̥tiḥ

Yoga Sutras des Patanjali - Kapitel 2 - Die Praxis (Sadhana Pada)

Die Wahrnehmung wird manchmal durch Gefühle und Gedanken aus der Erinnerung an frühere, ähnliche Situationen ergänzt.

Sāmdhi-Pāda, Sutra 12: abhyāsa-vairāgya-ābhyāṁ tan-nirodhaḥ

Yoga Sutras des Patanjali - Kapitel 2 - Die Praxis (Sadhana Pada)

Beharliches Üben und standhafter Gleichmut führen unweigerlich zur Einheit der Gefühle und Gedanken.

Sāmdhi-Pāda, Sutra 13: tatra sthitau yatno-‘bhyāsaḥ

Yoga Sutras des Patanjali - Kapitel 2 - Die Praxis (Sadhana Pada)

Beharrlich zu üben bedeutet, die Gefühle und die Gedanken auf ein Thema gerichtet zu halten.

Sāmdhi-Pāda, Sutra 14: sa tu dīrghakāla nairantarya satkāra-ādara-āsevito dr̥ḍhabhūmiḥ

Yoga Sutras des Patanjali - Kapitel 2 - Die Praxis (Sadhana Pada)

Bei ernsthaften und beharrlichem Üben werden Gefühle und Gedanken über einen langen Zeitraum auf ein Thema ausgrichtet, ohne dabei in Gleichgültigkeit oder Hochmut gegenüber anderen zu verfallen.

Sāmdhi-Pāda, Sutra 15: dr̥ṣṭa-anuśravika-viṣaya-vitr̥ṣṇasya vaśīkāra-saṁjṇā vairāgyam

Yoga Sutras des Patanjali - Kapitel 2 - Die Praxis (Sadhana Pada)

Gleichmut besteht, wenn die Ausrichtung der Gefühle und Gedanken standhaft bleibt, unabhängig davon, was wir augenblicklich meinen oder was uns andere sagen.

Sāmdhi-Pāda, Sutra 17: vitarka-vicāra-ānanda-asmitā-rupa-anugamāt-saṁprajñātaḥ

Yoga Sutras des Patanjali - Kapitel 2 - Die Praxis (Sadhana Pada)

Bei längerer und beharrlicher Übung mit Gleichmut gehen Gefühle und Gedanken abwägend auf das gewählte Thema zu. Nach und nach entstehen tiefere Erkenntnisse, dann ein erfüllter innerer Glückzustand und letztendlich das vollkommene Erfassen des Themas und die Einheit mit ihm.

Sāmdhi-Pāda, Sutra 18: virāma-pratyaya-abhyāsa-pūrvaḥ saṁskāra-śeṣo-‘nyaḥ1

Yoga Sutras des Patanjali - Kapitel 2 - Die Praxis (Sadhana Pada)

Durch die kontinuierliche Praxis und das beharrliche Üben entsteht Große innere Stille die tiefe Erkenntnisse und die Erfahrung der Einheit zulassen. Gefühle und Gedanken verlieren weitgehend ihren Einfluss, so das alte, tief prägende Erfahrungen die Wahrnehmung nicht mehr beeinflussen.

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